Das ist OpenVuture

Technik gehört dir.
OpenVuture ist kein klassischer IT-Dienstleister. Es ist der Versuch, Technik wieder dahin zu bringen, wo sie hingehört – in die Hände der Menschen, die sie nutzen. Wir sind primär nicht an Gewinn oder Umsatz orientiert, sondern an unserer Überzeugung und unserer Idee davon, wie die Welt sein könnte.
Klein angefangen. Viel gelernt.
Angefangen hat alles mit einem kleinen Heimserver-Projekt – und dem Namen OpenVuture, der einfach gut klang. Was als überschaubares Experiment begann, wuchs schnell: mehr Dienste, mehr Konfigurationen, mehr Komplexität. Bis wir festgestellt haben, dass das Fundament nicht stimmte.
Also alles neu aufgesetzt. Von Grund auf nochmal mit den absoluten Grundlagen begonnen.
Was danach blieb, war mehr als ein funktionierendes System – es war die Überzeugung, dass genau das der Kern von Technik ist: Fehler machen, suchen, verstehen, besser machen. Dieses Gefühl wollen wir weitergeben.
Technik kann besser sein.
Der Tech-Markt bewegt sich seit geraumer Zeit in eine Richtung, die sich falsch anfühlt – und das aus gutem Grund. Geräte, die du kaufst, dir aber nicht wirklich gehören, und nicht allumfassend von dir kontrolliert werden können. Software, die dich beobachtet, nur um dir deine eigenen Daten als Produkt zurückzuverkaufen. Abonnements für Dienste und Geräte, die das eigentlich nicht bräuchten – wäre Gewinnmaximierung nicht wichtiger als das Produkt selbst.
Das ist kein Naturgesetz und die Unterstützung diese System ist eine Entscheidung – und Entscheidungen können sich ändern.
OpenVuture ist eine Antwort darauf. Keine laute – aber eine bewusste.
Offen. Für alle. Für immer.
Unsere Projekte entstehen aus Neugier. Wir suchen uns, was uns interessiert, tauchen ein, bauen es auf – und stellen es dann zur Verfügung. Kein großes Labor, keine Vollzeit-Forschungsabteilung. Eher eine Werkstatt, in der immer irgendetwas entsteht.
Was dabei herauskommt, ist immer offen. Open Source, selbst hostbar, für jeden verfügbar – ohne Bedingungen.
Für alle, die nicht selbst hosten können oder wollen, arbeiten wir an einer Alternative: einem Anbieter, dem es nicht um Profit geht, sondern darum, dass mehr Menschen den Absprung schaffen. Das ist noch in Arbeit, aber es kommt.
Das steckt hinter dem Namen: venture into an open future. Eine Welt, in der Wissen und Software offen sind. Nicht als Utopie – sondern als Richtung.
Dein Konsum ist dein Protest.
Du musst kein Entwickler sein, kein Linux-Nerd, kein Technik-Enthusiast. Du musst nur kurz innehalten und überlegen, was du tagtäglich nutzt – und wessen Interessen du damit stärkst.
Nicht aus Paranoia. Nicht weil Datenschutz das Wichtigste der Welt ist. Sondern weil Konsum die Richtung bestimmt, in die sich diese Welt bewegt.
In einer Welt, die von Konzernen geführt wird, die weit außerhalb unserer Reichweite operieren, ist der individuelle Protest das Stärkste, was wir haben. Jede App, die du durch eine offene Alternative ersetzt. Jedes Gerät, das du reparieren lässt statt wegzuwerfen. Jede Kaufentscheidung, die bewusst getroffen wird.
Das verändert keine Welt über Nacht. Aber es sind Schritte in eine Richtung, die Hoffnung macht.
Nicht alles lässt sich vermeiden.
Auch wir sind Teil einer Welt, in der proprietäre Systeme tief verankert sind – und wir wären unehrlich, wenn wir so täten, als kämen wir vollständig ohne sie aus.
Im Shop akzeptieren wir Google Pay, PayPal und Klarna. Nicht weil wir es bevorzugen, sondern weil reibungslos funktionierende Alternativen im Zahlungsverkehr schlicht noch nicht existieren – zumindest keine, die für den Großteil der Menschen zugänglich und zuverlässig genug wären. Wir sind als Unternehmen auf Google registriert, weil Sichtbarkeit nun mal dort anfängt, ob es uns gefällt oder nicht.
Das gilt auch für soziale Medien. Wir haben ein Instagram-Profil – nicht aus Überzeugung, sondern weil der Großteil der Menschen dort ist. Menschen erreichen, die noch nicht den Absprung gemacht haben, geht nun mal nur dort, wo sie sind.
Gleichzeitig stehen wir hinter dem, was anders gemacht werden kann: Wir betreiben eigene Instanzen für Matrix und Lemmy und unterstützen damit aktiv das Fediverse – ein offenes, dezentrales Netz, das niemandem gehört und von niemandem kontrolliert wird. Weitere Instanzen sind in Planung.
Das Prinzip dahinter ist einfach: Proprietäre Systeme nutzen wir dort, wo uns keine echte Alternative bleibt. Wo es eine gibt, nehmen wir sie – und bauen sie mit auf.
Das sind Kompromisse. Wir benennen sie lieber offen, als sie einfach unter den Tisch fallen zu lassen.