KI. Offen gesagt.
Wir nutzen KI – und wir sagen das offen.
Wir sind kein ausgebildetes Entwicklerteam. Wir haben uns Technik selbst beigebracht – durch Ausprobieren, Scheitern und Weitermachen. KI ist dabei ein Werkzeug geworden, das uns beim Coding unterstützt: Probleme durchdenken, Lösungsansätze finden, Zusammenhänge verstehen, die sonst lange Recherche bedeuten würden – und wer schon mal zwei Stunden tief im Arch Linux Wiki verbracht hat, ohne einer Lösung auch nur näherzukommen, kennt genau diesen Schmerz.
Wann immer möglich, setzen wir dabei auf private, lokal betriebene Modelle. Bei größeren Coding-Projekten stoßen diese jedoch aktuell noch schnell an ihre Grenzen.
Was KI bei uns nicht tut: Entscheidungen treffen. Die Richtung vorgeben. Ersetzen, was Urteil, Erfahrung und Überzeugung erfordert. Das bleibt menschlich.
Wir wissen, was das bedeutet – und wir sprechen es aus.
Wir setzen uns für digitale Unabhängigkeit ein, für Open Source, für den Absprung von Konzernplattformen. Und gleichzeitig nutzen wir ein Werkzeug, das von eben diesen Konzernen entwickelt und betrieben wird.
Das ist ein Widerspruch. Wir ignorieren ihn nicht.
Wir sind uns der Probleme, die die Entwicklung von KI-Systemen in den letzten Jahren mit sich bringt, durchaus bewusst. Dennoch sind wir überzeugt: Solange KI dazu eingesetzt wird, etwas zu erschaffen oder Bestehendes zu erhalten, kann sie gerechtfertigt sein.
Was wir beobachten – und uns wünschen – ist eine Entwicklung hin zu offenen, lokal betreibbaren Modellen. KI, die niemand kontrolliert außer dem, der sie nutzt. Dort liegt die Zukunft, die zu dem passt, wofür OpenVuture steht.
Bis dahin: ehrlich darüber, wo wir stehen.
Was wir jedoch klar ablehnen, ist KI-generierter Inhalt – besonders dort, wo menschliche Kreativität durch eine Maschine ersetzt wird.
Ein Beispiel: Vute, unser Maskottchen, ist in Zusammenarbeit mit einem Digital Artist entstanden. Finde hier mehr über Vute heraus.
Wir werden immer dem schöpferischen Geist des Menschen den Vorzug geben und kreative Menschen unterstützen. Denn genau das sollte KI nicht tun: dem Menschen wegnehmen, was ihn einzigartig macht. Sie sollte ihn unterstützen – indem sie ihm mehr Zeit und Raum lässt, seine Ideen und Vorstellungen in die Tat umzusetzen.